Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Operative Entfernung geeigneter Hauttumoren
Histologische Untersuchung bei entsprechender Indikation
Plastisch-chirurgische Defektrekonstruktion
Operative Behandlung von Hauttumoren in Salzburg
Hautveränderungen können sehr unterschiedlich aussehen und sowohl gutartige als auch bösartige Ursachen haben. Deshalb steht vor einer Operation zunächst die medizinische Einordnung des Befundes.
Bei bereits dermatologisch diagnostizierten Hauttumoren oder geeigneten Hautveränderungen kann die operative Entfernung anschließend plastisch-chirurgisch geplant werden. Neben der vollständigen beziehungsweise medizinisch ausreichenden Entfernung des Befundes spielt insbesondere bei sichtbaren Körperregionen die spätere Rekonstruktion eine wichtige Rolle.
Die Behandlung erfolgt persönlich durch Dr. Peter Pumberger, Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie.
Was versteht man unter einem Hauttumor?
Der Begriff Hauttumor beschreibt zunächst lediglich eine umschriebene Gewebeveränderung der Haut. Ein Tumor ist deshalb nicht automatisch bösartig.
Zu den Hautveränderungen, die operativ behandelt werden können, gehören beispielsweise gutartige Tumoren und Zysten ebenso wie bestimmte Formen von Hautkrebs.
Zu den häufigsten bösartigen Hauttumoren zählen:
- Basalzellkarzinom beziehungsweise Basaliom
- Plattenepithelkarzinom beziehungsweise Spinaliom
- malignes Melanom
Diese Erkrankungen unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Wachstum, Metastasierungsrisiko und notwendiger Behandlung.
Deshalb sollte eine auffällige Hautveränderung nicht allein nach ihrem äußeren Erscheinungsbild beurteilt oder aus rein ästhetischen Gründen entfernt werden, wenn die Diagnose unklar ist.
Welche Hauttumoren können operativ entfernt werden?
Eine chirurgische Entfernung kann bei unterschiedlichen Hautveränderungen sinnvoll sein.
Dazu können abhängig vom individuellen Befund beispielsweise gehören:
Gutartige Hauttumoren
Gutartige Hautveränderungen können entfernt werden, wenn sie mechanisch stören, sich wiederholt entzünden, wachsen oder als ästhetisch störend empfunden werden.
Basalzellkarzinom
Das Basalzellkarzinom ist die häufigste Form von Hautkrebs. Es wächst überwiegend lokal und metastasiert nur sehr selten, kann unbehandelt jedoch umliegendes Gewebe zerstören. Die vollständige operative Entfernung ist eine Standardbehandlung.
Plattenepithelkarzinom
Auch Plattenepithelkarzinome werden häufig operativ entfernt. Im Gegensatz zum Basalzellkarzinom besitzen bestimmte Plattenepithelkarzinome ein relevantes Risiko für regionale oder selten auch entfernte Metastasierung. Behandlung und Nachsorge richten sich deshalb nach dem jeweiligen Risikoprofil.
Andere auffällige Hautveränderungen
Bei diagnostisch unklaren Veränderungen kann eine Biopsie oder vollständige Exzision erforderlich sein, um durch die histologische Untersuchung eine eindeutige Diagnose zu erhalten.
Auffällige oder veränderte Hautstelle – was ist der erste Schritt?
Nicht jede auffällige Hautveränderung sollte unmittelbar operiert werden.
Besonders bei:
- neu aufgetretenen Pigmentveränderungen
- Veränderungen von Farbe, Form oder Größe
- wiederkehrender Blutung
- schlecht heilenden Hautstellen
- Ulzerationen
- raschem Wachstum
- ungewöhnlich erscheinenden Muttermalen
ist zunächst eine dermatologische Beurteilung sinnvoll.
Das österreichische Gesundheitsportal empfiehlt bei neu aufgetretenen oder veränderten Muttermalen beziehungsweise auffälligen Hautstellen ausdrücklich eine dermatologische Abklärung; die Untersuchung kann dabei unter anderem mittels Dermatoskopie erfolgen.
Hauttumor im Gesicht entfernen
Gerade im Gesicht treffen zwei Anforderungen aufeinander:
Der Hauttumor muss medizinisch ausreichend entfernt werden – gleichzeitig sollte möglichst wenig gesundes Gewebe geopfert und der entstehende Defekt funktionell und ästhetisch sinnvoll rekonstruiert werden.
Je nach Größe und Lokalisation kann nach der Entfernung:
- ein direkter Wundverschluss,
- eine lokale Hautverschiebung beziehungsweise Lappenplastik,
- oder in bestimmten Fällen eine Hauttransplantation
erforderlich sein.
Bei größeren Hautdefekten kann deshalb die Erfahrung der Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie besonders relevant sein. Auch das österreichische Gesundheitsportal weist darauf hin, dass bei tiefer beziehungsweise ausgedehnter wachsendem Hautkrebs unter anderem die plastische Chirurgie in die Behandlung eingebunden werden kann.
Worauf ich bei der Entfernung eines Hauttumors besonders achte
Bei der operativen Behandlung eines Hauttumors steht für mich zunächst die onkologisch beziehungsweise diagnostisch sinnvolle Entfernung im Vordergrund. Die spätere Narbe darf niemals wichtiger sein als eine medizinisch ausreichende Operation.
Gleichzeitig sollte bereits vor dem ersten Schnitt berücksichtigt werden, wie der entstehende Defekt anschließend möglichst funktionell und ästhetisch günstig rekonstruiert werden kann. Besonders im Gesicht können Tumorentfernung und Rekonstruktionsplanung deshalb nicht sinnvoll voneinander getrennt betrachtet werden.
Dr. Peter Pumberger
Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Wie läuft die Entfernung eines Hauttumors ab?
1
Untersuchung und vorhandene Befunde
Zunächst werden die Hautveränderung sowie gegebenenfalls bereits vorhandene dermatologische oder histologische Befunde beurteilt.
Entscheidend sind unter anderem:
- Diagnose beziehungsweise Verdachtsdiagnose
- Größe
- Lokalisation
- Begrenzung des Befundes
- bereits erfolgte Biopsien oder Operationen
- histologischer Befund
- individuelle Risikofaktoren
2
Planung der Entfernung
Die notwendige Entfernung richtet sich nach der Art des Befundes.
Bei einem gutartigen Hauttumor kann eine möglichst gewebeschonende Entfernung ausreichend sein.
Bei einem bösartigen Hauttumor gelten dagegen tumorspezifische Sicherheitsabstände beziehungsweise Verfahren zur histologischen Schnittrandkontrolle. Die Operationsplanung orientiert sich deshalb nicht ausschließlich daran, einen möglichst kleinen Hautschnitt zu erzeugen.
3
Lokale Betäubung
Viele kleinere Hauttumoren können ambulant in Lokalanästhesie entfernt werden.
Bei größeren Defekten, komplexen Lokalisationen oder weitergehender Rekonstruktion kann jedoch ein anderes operatives Setting sinnvoll sein.
4
Operative Entfernung
Der Tumor wird entsprechend dem geplanten Vorgehen entfernt.
Das entnommene Gewebe kann anschließend histologisch untersucht werden. Bei malignen beziehungsweise tumorverdächtigen Hautveränderungen ist die feingewebliche Untersuchung zentral, weil sie Diagnose, Tumortyp und gegebenenfalls auch die Beurteilung der Resektionsränder ermöglicht.
5
Rekonstruktion des Defekts
Kleinere Defekte können häufig direkt verschlossen werden.
Bei größeren Defekten oder ungünstiger Lage können plastisch-chirurgische Rekonstruktionsverfahren erforderlich sein.
6
Histologischer Befund und weiteres Vorgehen
Nach Vorliegen der Histologie wird beurteilt, ob der Befund vollständig entfernt wurde und ob weitere Behandlung oder Nachsorge erforderlich ist.
Warum ist die Histologie wichtig?
Das äußere Erscheinungsbild allein reicht nicht immer aus, um einen Hauttumor sicher zu diagnostizieren.
Bei der histologischen Untersuchung wird das entfernte Gewebe mikroskopisch untersucht. Dadurch kann unter anderem festgestellt werden:
- um welche Art von Veränderung es sich handelt
- ob der Befund gutartig oder bösartig ist
- welcher Tumortyp vorliegt
- bei geeigneten Exzisionen, ob Tumorgewebe bis an die untersuchten Resektionsränder reicht
Operativ entfernte Hauttumoren werden standardmäßig zur histologischen Untersuchung eingesendet.
Was passiert, wenn der Tumor nicht vollständig entfernt wurde?
Bei malignen Hauttumoren wird im histologischen Befund beurteilt, ob Tumorgewebe an den untersuchten Schnitträndern nachweisbar ist.
Ist eine vollständige Entfernung nicht gesichert, kann abhängig von Tumorart, Lokalisation und Risikoprofil eine Nachresektion oder ein anderes spezialisiertes Verfahren erforderlich sein.
Wann ist eine Behandlung in einem spezialisierten Setting sinnvoller?
Nicht jeder Hauttumor eignet sich für eine einfache ambulante Entfernung.
Eine weiterführende beziehungsweise spezialisierte Behandlung kann insbesondere notwendig sein bei:
- großen oder tief infiltrierenden Tumoren
- unscharf begrenzten Hauttumoren
- bestimmten Hochrisiko-Lokalisationen
- wiederkehrenden Tumoren
- bereits unvollständig entfernten malignen Tumoren
- aggressiven histologischen Subtypen
- Verdacht auf Lymphknoten- oder Fernmetastasen
- komplexen Melanomen
- größeren rekonstruktiven Defekten
Bei Hochrisiko-Plattenepithelkarzinomen können beispielsweise zusätzliche bildgebende Untersuchungen oder eine weiterführende onkologische Abklärung erforderlich sein.
Basaliom entfernen in Salzburg
Das Basalzellkarzinom – häufig auch Basaliom genannt – gehört zu den häufigsten malignen Hauttumoren.
Typischerweise wächst es langsam und metastasiert sehr selten. Unbehandelt kann es jedoch lokal immer weiter in umliegendes Gewebe einwachsen. Besonders häufig tritt es an chronisch sonnenexponierten Regionen wie dem Gesicht auf.
Die operative Entfernung ist für viele Basalzellkarzinome eine geeignete Behandlung.
Wie die Operation erfolgt, hängt unter anderem von Größe, Lokalisation, histologischem Subtyp, klinischer Begrenzbarkeit und eventuellen Vorbehandlungen ab.
Was gilt bei einem möglichen Melanom?
Beim Verdacht auf ein malignes Melanom gelten andere diagnostische und operative Prinzipien als bei einem typischen Basalzellkarzinom oder einem gutartigen Hauttumor.
Auffällige pigmentierte Hautveränderungen sollten zunächst dermatologisch einschließlich Dermatoskopie beurteilt werden. Bei Verdacht erfolgt die histologische Diagnosesicherung; die weitere Operationsplanung richtet sich anschließend insbesondere nach dem histologischen Befund und der Tumordicke.
Wie groß ist die Narbe nach einer Hauttumorentfernung?
Eine operative Tumorentfernung hinterlässt grundsätzlich eine Narbe.
Ihre spätere Ausprägung hängt unter anderem ab von:
- Größe des Hauttumors
- erforderlichem Sicherheitsabstand
- Körperregion
- Größe des entstehenden Defekts
- Art der Rekonstruktion
- Hautqualität
- Wundspannung
- individueller Narbenbildung
Gerade bei bösartigen Hauttumoren gilt:
Eine medizinisch sichere Entfernung hat Vorrang vor einer möglichst kleinen Narbe.
Die plastisch-chirurgische Planung setzt danach an und versucht, innerhalb dieser medizinischen Voraussetzungen einen möglichst günstigen Wundverschluss und eine möglichst unauffällige Narbenposition zu erreichen.
Direkter Wundverschluss, Lappenplastik oder Hauttransplantation?
Nach der Entfernung eines Hauttumors muss der entstandene Defekt rekonstruiert werden. Welche Technik geeignet ist, lässt sich erst anhand von Defektgröße, Lokalisation und vorhandener Gewebereserve entscheiden.
Direkter Wundverschluss
Bei kleineren Defekten kann die Haut häufig direkt adaptiert werden.
Lokale Lappenplastik
Bei größeren oder ungünstig gelegenen Defekten kann Haut aus der unmittelbaren Umgebung verschoben werden. Dadurch lässt sich Gewebe mit ähnlicher Farbe, Dicke und Struktur verwenden.
Hauttransplantation
In bestimmten Situationen kann eine Hauttransplantation die sinnvollere Rekonstruktionsmethode darstellen.
Heilung nach der Hauttumorentfernung
Die Heilung hängt wesentlich davon ab, wie groß der Eingriff und die notwendige Rekonstruktion sind.
Nach kleineren Exzisionen sind alltägliche Tätigkeiten häufig rasch wieder möglich. Die Wunde sollte während der frühen Heilungsphase jedoch vor stärkerer Zugbelastung geschützt werden.
Vorübergehend können auftreten:
- Schwellung
- Bluterguss
- Druckempfindlichkeit
- Spannungsgefühl
- leichte Wundschmerzen
Die Narbenreifung dauert deutlich länger als der primäre Wundverschluss und entwickelt sich über mehrere Monate.
Nach malignen Hauttumoren richtet sich die weitere Nachsorge zusätzlich nach Tumorart und individuellem Risikoprofil.
Risiken einer Hauttumorentfernung
Mögliche Risiken hängen von Art, Größe und Lokalisation der Operation ab.
Dazu gehören unter anderem:
- Nachblutung oder Hämatom
- Infektion
- Wundheilungsstörung
- auffällige Narbenbildung
- Sensibilitätsveränderungen
- Wundrandnekrose
- bei komplexeren Rekonstruktionen partielle Durchblutungsstörungen
- unvollständige Tumorentfernung
- Rezidiv
- bei malignen Tumoren die Notwendigkeit weiterer Operationen oder Therapien
Das individuelle Risiko wird vor dem Eingriff anhand des konkreten Befundes besprochen.
Kosten der Hauttumorentfernung in Salzburg
Nach Beurteilung des Befundes erhalten Sie eine transparente Einschätzung des zu erwartenden Aufwands.
Kosten Hauttumorentfernung:
- Kleiner als 3cm: 490,-
- Größer als 3cm: 650,-
Aktuelle Richtpreise finden Sie auch in der Preisliste.
Kleinchirurgie und Hautchirurgie in Salzburg
Neben Hauttumoren werden abhängig vom Befund weitere Haut- und Weichteilveränderungen operativ behandelt.
Lipome
Gutartige Fettgewebsknoten können bei Wachstum, Beschwerden oder störender Größe operativ entfernt werden.
Atherom
Kapselartige Hautzysten können insbesondere bei Wachstum oder wiederholten Entzündungen eine operative Entfernung erforderlich machen.
Muttermale und andere Hautveränderungen
Umschriebene Hautveränderungen können abhängig von Diagnose und medizinischer beziehungsweise ästhetischer Indikation entfernt werden.
Persönliche Beratung zur Hauttumorentfernung in Salzburg
Sie haben einen bereits diagnostizierten Hauttumor oder eine Hautveränderung, für die eine operative Entfernung empfohlen wurde?
Dr. Peter Pumberger beurteilt den Befund sowie vorhandene dermatologische und histologische Unterlagen und bespricht mit Ihnen, ob eine ambulante operative Behandlung sinnvoll ist.
Bei der Planung stehen eine medizinisch angemessene Entfernung, eine geeignete Rekonstruktion des entstehenden Defekts und eine möglichst günstige Narbenentwicklung im Mittelpunkt.
