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Wann sieht man das Ergebnis nach Botox bei Stirnfalten und Zornesfalte?

Dr. Peter Pumberger

Wer sich mit Botox gegen Stirnfalten oder die Zornesfalte behandeln lässt, schaut in den ersten Tagen häufig besonders genau in den Spiegel. Ist die Stirn schon glatter? Lässt sich die Zornesfalte noch genauso stark zusammenziehen? Und wann kann man eigentlich beurteilen, ob das Ergebnis wirklich so geworden ist wie gewünscht?

Die wichtigste Information vorweg: Botox wirkt nicht sofort.

Erste Veränderungen zeigen sich meist innerhalb der ersten Tage. Das vollständige Ergebnis entwickelt sich jedoch schrittweise und sollte in der Regel erst nach ungefähr 10 bis 14 Tagen beurteilt werden. Genau dieses Zeitfenster wird auch auf der aktuellen Leistungsseite zu Botox in Salzburg angegeben. 

Dabei können Stirnfalten und Zornesfalte durchaus etwas unterschiedlich reagieren. Auch Muskelstärke, individuelle Mimik, Dosierung und Ausgangssituation beeinflussen, wann die Veränderung persönlich wahrgenommen wird.

Warum wirkt Botox nicht sofort?

Botox – medizinisch Botulinumtoxin – wirkt anders als ein klassischer Filler. Es wird gezielt in bestimmte Muskeln injiziert und reduziert dort vorübergehend die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskulatur.

Dadurch nimmt die Aktivität des behandelten Muskels ab. Die darüberliegende Haut wird weniger stark gefaltet und kann dadurch ruhiger und glatter wirken.

Dieser Vorgang benötigt jedoch Zeit.

Deshalb sieht man nicht unmittelbar nach der Behandlung eine vollständig glatte Stirn. Direkt nach der Injektion kann die Muskulatur zunächst noch nahezu genauso aktiv sein wie vorher.

Die Veränderung entwickelt sich anschließend schrittweise.

Wann beginnt Botox zu wirken?

Erste Effekte zeigen sich bei vielen Patientinnen und Patienten bereits nach wenigen Tagen. Die Stirn fühlt sich möglicherweise etwas ruhiger an, und die Augenbrauen lassen sich nicht mehr mit derselben Kraft bewegen wie zuvor.

Auch beim Versuch, die Augenbrauen zusammenzuziehen, kann die Zornesfalte bereits weniger stark ausgeprägt erscheinen.

Das bedeutet allerdings noch nicht, dass das endgültige Ergebnis erreicht ist.

Der typische Verlauf lässt sich grob so einordnen:

Tag 1 bis 2

In den ersten ein bis zwei Tagen kann noch kaum eine Veränderung wahrnehmbar sein.

Die behandelten Muskeln können weiterhin relativ normal arbeiten. Wer direkt am nächsten Morgen in den Spiegel schaut und noch dieselben Stirnfalten sieht, muss daher nicht davon ausgehen, dass die Behandlung nicht funktioniert hat.

Tag 3 bis 5

In diesem Zeitraum werden erste Veränderungen häufig deutlicher.

Die Stirn kann zunehmend ruhiger wirken und die Zornesfalte lässt sich möglicherweise nicht mehr mit derselben Kraft bilden.

Viele bemerken jetzt erstmals bewusst:

„Die Muskulatur arbeitet weniger.“

Tag 5 bis 7

Die Wirkung wird zunehmend ausgeprägter.

Stirnfalten glätten sich bei Bewegung stärker, die Region zwischen den Augenbrauen wirkt entspannter und der gesamte obere Gesichtsausdruck kann ruhiger erscheinen.

Trotzdem kann sich das Ergebnis noch weiter verändern.

Tag 10 bis 14

Nach ungefähr 10 bis 14 Tagen ist die Wirkung typischerweise weitgehend entwickelt. Erst jetzt lässt sich sinnvoll beurteilen:

  • Wie stark wurde die Muskulatur reduziert?
  • Wie harmonisch wirkt die Stirn?
  • Sind beide Seiten ausgewogen?
  • Wie natürlich bewegt sich die Augenbrauenregion?
  • Wie deutlich ist die Zornesfalte noch sichtbar?
  • Besteht eventuell noch eine tief eingeprägte statische Linie?

Die aktuelle Botox-Seite von Dr. Pumberger nennt ebenfalls 10 bis 14 Tage bis zum vollen Ergebnis

Wann wirkt Botox an der Stirn?

Horizontale Stirnfalten entstehen vor allem durch den Stirnmuskel. Dieser hebt die Augenbrauen an und erzeugt dabei die typischen quer verlaufenden Linien.

Nach einer Botox-Behandlung reduziert sich diese Muskelaktivität schrittweise.

Viele Patientinnen und Patienten bemerken zunächst, dass sich die Stirn weniger stark zusammenzieht. Anschließend wirken auch die Linien zunehmend ruhiger.

Gerade an der Stirn ist die richtige Dosierung besonders wichtig.

Der Stirnmuskel ist nämlich nicht nur für Falten verantwortlich, sondern hebt gleichzeitig die Augenbrauen an. Wird er zu stark entspannt, kann sich die Augenbrauenposition ungünstig verändern oder die Stirn unnötig schwer wirken.

Ziel einer sorgfältig geplanten Behandlung ist daher nicht eine vollkommen bewegungslose Stirn, sondern ein frischer und entspannter Ausdruck mit möglichst natürlicher Mimik. Dieses Behandlungsziel wird auch auf der Leistungsseite zu Botox in Salzburg hervorgehoben. 

Wann wirkt Botox an der Zornesfalte?

Die Zornesfalte – auch Glabellafalte genannt – entsteht vor allem durch Muskeln zwischen und oberhalb der Augenbrauen.

Diese Muskeln ziehen die Augenbrauen nach innen und teilweise nach unten. Bei ausgeprägter Aktivität entsteht dadurch der typische angespannte oder strenge Gesichtsausdruck.

Auch hier beginnt die Wirkung nach einigen Tagen und entwickelt sich weiter.

Bei einer kräftigen Glabellamuskulatur kann die Veränderung subjektiv etwas anders wahrgenommen werden als an der Stirn. Entscheidend ist nicht nur, wie die Falte aussieht, sondern auch, wie stark sich die Augenbrauen nach ungefähr zwei Wochen noch zusammenziehen lassen.

Die Zornesfalte gehört neben Stirnfalten und Krähenfüßen zu den klassischen Botox-Behandlungsregionen. 

Stirnfalten und Zornesfalte: Warum werden beide Regionen häufig gemeinsam betrachtet?

Stirn und Zornesfalte funktionieren anatomisch nicht unabhängig voneinander.

Der Stirnmuskel hebt die Augenbrauen nach oben. Die Muskulatur der Zornesfalte zieht sie dagegen nach innen beziehungsweise unten.

Das bedeutet: Die verschiedenen Muskelgruppen befinden sich funktionell in einem Gleichgewicht.

Deshalb sollte eine Botox-Behandlung nicht einfach nach dem Prinzip erfolgen:

„Wo ist eine Falte? Dort wird gespritzt.“

Vielmehr muss die gesamte Augenbrauen- und Stirnmimik betrachtet werden.

Dazu gehören unter anderem:

  • Position der Augenbrauen
  • Stärke des Stirnmuskels
  • Aktivität der Glabellamuskulatur
  • vorhandene Schlupflider
  • natürliche Asymmetrien
  • gewünschte Restbewegung
  • individuelle Gesichtsproportionen

Gerade diese individuelle Planung trägt dazu bei, dass das Ergebnis nicht maskenhaft, sondern harmonisch wirkt.

Warum sieht die Stirn manchmal schon früher glatt aus?

Nicht jede sichtbare Veränderung nach der Behandlung entsteht ausschließlich durch die vollständige Botox-Wirkung.

Auch die Ausgangssituation spielt eine Rolle.

Bei einer Patientin mit sehr feinen, ausschließlich mimischen Linien kann bereits eine leichte Reduktion der Muskelbewegung deutlich sichtbar sein.

Bei einer anderen Person sind die Falten möglicherweise bereits tief in die Haut eingeprägt. Dann kann die Muskulatur nach Botox bereits deutlich ruhiger sein, während eine Restlinie weiterhin sichtbar bleibt.

Deshalb bedeutet eine sichtbare Falte nach wenigen Tagen nicht automatisch, dass Botox nicht ausreichend wirkt.

Dynamische und statische Falten: ein wichtiger Unterschied

Für das Ergebnis ist entscheidend, ob die Falte nur bei Bewegung oder auch in Ruhe sichtbar ist.

Dynamische Stirnfalten

Diese erscheinen beispielsweise beim Hochziehen der Augenbrauen und verschwinden weitgehend, sobald die Stirn entspannt wird.

Hier kann die Reduktion der Muskelaktivität durch Botox häufig zu einer deutlichen Glättung führen.

Statische Stirnfalten

Diese Linien bleiben auch bei vollständig entspannter Stirn sichtbar.

Sie entstehen häufig dadurch, dass dieselbe Hautregion über viele Jahre immer wieder gefaltet wurde und sich die Linie zunehmend eingeprägt hat.

Botox kann verhindern, dass die Muskulatur die Haut weiterhin genauso stark faltet. Eine bereits tief eingeprägte Hautlinie verschwindet jedoch nicht zwingend sofort vollständig.

Dasselbe gilt für die Zornesfalte.

Warum kann eine tiefe Zornesfalte nach Botox noch sichtbar sein?

Das ist eine der häufigsten Situationen, die zu früh als unzureichendes Ergebnis interpretiert wird.

Stellen Sie sich eine Person vor, die seit vielen Jahren eine sehr starke Zornesmimik besitzt. Auch wenn sie das Gesicht entspannt, ist zwischen den Augenbrauen bereits eine senkrechte Linie sichtbar.

Nach Botox kann die verantwortliche Muskulatur deutlich weniger aktiv sein. Trotzdem benötigt die Haut Zeit, um sich zu verändern – und bei einer tief eingeprägten Falte kann eine Restlinie bestehen bleiben.

Deshalb sollte man zwei Dinge getrennt beurteilen:

1. Wie stark bewegt sich die Muskulatur noch?

und

2. Wie stark ist die Falte in Ruhe noch eingeprägt?

Botox behandelt primär die Muskelaktivität.

Bei ausgeprägten statischen Veränderungen können je nach Region, Hautqualität und Ausgangssituation andere Behandlungskonzepte zusätzlich relevant sein. Eine pauschale Fillerbehandlung der Zornesfalte ist allerdings nicht automatisch sinnvoll, da diese anatomische Region besondere Vorsicht erfordert.

Warum sollte man das Ergebnis nicht nach drei Tagen beurteilen?

Weil die Wirkung zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig entwickelt ist.

Ein typischer Fehler ist, nach einigen Tagen festzustellen:

„Eine Seite bewegt sich noch stärker.“

oder:

„Ich kann die Zornesfalte noch machen.“

Dann entsteht schnell der Eindruck, dass zu wenig behandelt wurde.

Nach wenigen Tagen kann sich die Wirkung jedoch noch deutlich weiterentwickeln. Unterschiede zwischen beiden Seiten können sich ebenfalls verändern.

Eine endgültige Beurteilung oder mögliche Korrektur sollte daher nicht vorschnell erfolgen.

Wann ist eine Kontrolle sinnvoll?

Das Ergebnis lässt sich sinnvoll beurteilen, wenn die Wirkung ausreichend entwickelt ist – typischerweise nach ungefähr 10 bis 14 Tagen

Bei einer Kontrolle kann beurteilt werden:

  • Stärke der verbleibenden Muskelbewegung
  • Symmetrie
  • Position der Augenbrauen
  • Glättung der behandelten Regionen
  • Natürlichkeit der Restmimik
  • mögliche verbleibende Muskelaktivität
  • persönliches Empfinden des Ergebnisses

Nicht jede verbleibende Bewegung muss korrigiert werden. Ein gewisser Grad an Mimik kann ausdrücklich gewünscht sein und zu einem natürlicheren Resultat beitragen.

Was passiert, wenn nach 14 Tagen kaum Wirkung sichtbar ist?

Wenn nach ungefähr zwei Wochen kaum eine Veränderung erkennbar ist, sollte die Situation individuell beurteilt werden.

Mögliche Faktoren sind:

  • sehr kräftige Muskulatur
  • individuell notwendige Dosierung
  • behandelte Muskelgruppen
  • gewünschte zurückhaltende Erstbehandlung
  • unterschiedliche Reaktion einzelner Muskelbereiche
  • Verwechslung einer statischen Hautfalte mit weiterhin aktiver Muskulatur

Dabei sollte nicht allein die sichtbare Hautlinie beurteilt werden. Entscheidend ist auch, wie sich die Muskelaktivität gegenüber dem Ausgangsbefund verändert hat.

Bei Bedarf kann dann entschieden werden, ob eine weitere Anpassung sinnvoll ist.

Bedeutet mehr Botox ein schnelleres Ergebnis?

Nein.

Eine höhere Dosierung bedeutet nicht automatisch, dass die Behandlung schneller wirkt oder besser aussieht.

Die Dosierung wird vielmehr danach gewählt:

  • wie stark die Muskulatur ausgeprägt ist
  • welche Region behandelt wird
  • welche Wirkung gewünscht ist
  • welche Augenbrauenposition besteht
  • wie viel natürliche Bewegung erhalten bleiben soll
  • ob bereits Erfahrungen mit Botox vorliegen

Das Ziel ist nicht die maximal mögliche Muskelblockade.

Ein gutes Ergebnis soll den Gesichtsausdruck entspannter und frischer wirken lassen, ohne die persönliche Mimik unnötig zu verändern.

Kann Botox innerhalb der ersten Tage ungleichmäßig wirken?

Ja, während sich die Wirkung entwickelt, kann sich eine Seite zeitweise etwas stärker oder früher verändern als die andere.

Das Gesicht ist ohnehin nie vollkommen symmetrisch. Auch die Muskelstärke kann rechts und links unterschiedlich sein.

Deshalb sollte eine kleine Asymmetrie während der ersten Tage nicht vorschnell beurteilt werden.

Erst nachdem sich die Wirkung vollständig entwickelt hat, lässt sich feststellen, ob tatsächlich eine relevante Asymmetrie besteht.

Wann sieht Botox besonders natürlich aus?

Ein natürliches Ergebnis bedeutet nicht zwangsläufig, dass überhaupt keine Bewegung mehr möglich ist.

Viele Patientinnen und Patienten möchten:

  • weniger Stirnfalten
  • eine weichere Zornesfalte
  • einen entspannteren Blick
  • weiterhin natürliche Gesichtsausdrücke
  • keine auffällig starre Stirn

Genau deshalb ist eine individuelle Dosierung wichtiger als ein fixes Standardschema.

Je nach Mimik kann es sinnvoll sein, bewusst eine gewisse Bewegung zu erhalten.

Das Ziel lautet nicht:

„Man darf keine einzige Falte mehr sehen.“

Sondern:

„Das Gesicht soll frischer und entspannter wirken, ohne seinen Charakter zu verlieren.“

Wie lange hält das Ergebnis anschließend?

Nachdem sich das vollständige Ergebnis entwickelt hat, hält die Wirkung nicht dauerhaft an.

Bei Botox liegt die Wirkungsdauer typischerweise bei ungefähr 3 bis 6 Monaten. Wie lange das Ergebnis sichtbar bleibt, hängt unter anderem von behandelter Region, Muskelaktivität und individuellen Faktoren ab. 

Mit der Zeit beginnt sich die Muskelaktivität langsam wieder aufzubauen.

Die Bewegung kehrt dabei normalerweise nicht plötzlich an einem bestimmten Tag zurück. Vielmehr wird die Mimik schrittweise wieder stärker.

Eine ausführliche Erklärung dazu finden Sie im Beitrag Wie lange hält Botox wirklich?.

Wann sollte Botox vor einer Hochzeit oder einem wichtigen Termin gemacht werden?

Für einen wichtigen Termin sollte Botox nicht erst wenige Tage vorher behandelt werden.

Auch wenn kaum Ausfallzeit besteht, benötigt die Wirkung Zeit, um sich vollständig zu entwickeln.

Außerdem können nach Injektionen vorübergehend auftreten:

  • kleine Einstichstellen
  • leichte Rötungen
  • kleine Schwellungen
  • gelegentlich Blutergüsse

Wer für eine Hochzeit, ein Fotoshooting oder einen anderen wichtigen Termin ein möglichst planbares Ergebnis möchte, sollte daher ausreichend Vorlauf einplanen.

Dadurch bleibt Zeit, bis:

  • die Wirkung vollständig entwickelt ist
  • kleine Einstichreaktionen abgeklungen sind
  • das Ergebnis zuverlässig beurteilt werden kann

Bei einem besonders wichtigen Ereignis sollte die individuelle Terminplanung im Beratungsgespräch abgestimmt werden.

Kann ich direkt nach Botox wieder arbeiten?

Eine Botox-Behandlung verursacht normalerweise keine längere gesellschaftliche Ausfallzeit. Kleine punktuelle Rötungen an den Einstichstellen können unmittelbar danach sichtbar sein, klingen aber in der Regel rasch wieder ab. Auch die aktuelle Botox-Leistungsseite beschreibt die Behandlung als Verfahren mit kaum Ausfallzeit. 

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Wirkung bereits vorhanden ist.

Man kann also häufig direkt wieder am Alltag teilnehmen, muss für das sichtbare Ergebnis aber mehrere Tage Geduld haben.

Was sollte man nach Botox beachten?

Die individuellen Empfehlungen nach der Behandlung sollten eingehalten werden.

Unmittelbar nach einer Botox-Behandlung sollte die behandelte Region nicht unnötig manipuliert oder stark massiert werden. Auch weitere Verhaltensempfehlungen können abhängig von Region, Behandlung und persönlicher Ausgangssituation besprochen werden.

Wichtig ist vor allem, das Ergebnis nicht durch ständiges Drücken oder Testen der Region kontrollieren zu wollen.

Die Wirkung entwickelt sich unabhängig davon schrittweise.

Botox oder Hyaluron bei tiefen Stirnfalten?

Botox und Hyaluron werden häufig miteinander verwechselt, funktionieren jedoch völlig unterschiedlich.

Botox reduziert die Muskelaktivität und eignet sich daher besonders für mimische Falten.

Hyaluron wird eher eingesetzt, wenn Volumenverlust, Konturen oder ausgewählte statische Veränderungen behandelt werden sollen.

Bei klassischen Stirnfalten und der Zornesfalte ist die zugrunde liegende Muskelaktivität ein zentraler Faktor. Deshalb ist Botox meist die naheliegendere Behandlungsrichtung.

Eine ausführliche Gegenüberstellung finden Sie im Beitrag Botox oder Hyaluron – was hilft bei welchen Falten?.

Wann sind andere Behandlungen sinnvoller?

Nicht jede Falte im oberen Gesicht entsteht ausschließlich durch Mimik.

Wenn beispielsweise überschüssige Haut am Oberlid den Blick schwer wirken lässt, kann Botox die überschüssige Haut nicht entfernen. Dann kann eine Lidstraffung in Salzburg das passendere Thema sein.

Bei stärker veränderter Hautstruktur, zahlreichen feinen statischen Fältchen oder sonnenbedingten Veränderungen kann auch eine Behandlung der Hautqualität sinnvoll sein.

Deshalb sollte nicht automatisch jede sichtbare Linie mit Botox behandelt werden. Entscheidend ist immer die tatsächliche Ursache.

Wie erkennt man, ob Botox bereits wirkt?

Ein einfacher Vergleich ist die Bewegung.

Vor der Behandlung können Patientinnen und Patienten beispielsweise:

  • die Augenbrauen maximal hochziehen
  • die Augenbrauen stark zusammenziehen
  • die Stirn vollständig entspannen

Nach einigen Tagen kann dieselbe Mimik erneut betrachtet werden.

Wenn Botox zu wirken beginnt, lässt sich häufig beobachten:

  • Die Stirn bewegt sich weniger stark.
  • Horizontale Linien werden bei Bewegung schwächer.
  • Die Augenbrauen lassen sich weniger kräftig zusammenziehen.
  • Die Zornesfalte wird bei maximaler Mimik weniger ausgeprägt.
  • Das Gesicht wirkt in Ruhe entspannter.

Fotos vor der Behandlung können bei diesem Vergleich hilfreich sein, weil man sich selbst täglich im Spiegel sieht und kleinere Veränderungen dadurch weniger deutlich wahrnimmt.

Häufige Fragen zur Botox-Wirkung bei Stirn und Zornesfalte

Wann sehe ich nach Botox die ersten Ergebnisse?

Erste Effekte zeigen sich meist nach wenigen Tagen. Die Muskelaktivität nimmt schrittweise ab und Stirn beziehungsweise Zornesfalte wirken zunehmend ruhiger. 

Wann ist Botox vollständig wirksam?

Das volle Ergebnis sollte in der Regel nach ungefähr 10 bis 14 Tagen beurteilt werden. 

Kann Botox schon am nächsten Tag wirken?

Einzelne Personen können sehr frühe Veränderungen wahrnehmen. Das endgültige Ergebnis lässt sich am nächsten Tag jedoch noch nicht beurteilen.

Warum sehe ich nach drei Tagen noch Stirnfalten?

Das kann vollkommen normal sein. Die Wirkung entwickelt sich über mehrere Tage. Außerdem können bereits statisch eingeprägte Linien trotz reduzierter Muskelaktivität weiterhin sichtbar sein.

Wirkt Botox an der Zornesfalte langsamer als an der Stirn?

Die Wirkung kann subjektiv unterschiedlich wahrgenommen werden. Die Glabellamuskulatur kann sehr kräftig sein. Entscheidend ist deshalb die Beurteilung nach vollständiger Wirkungsentwicklung und nicht der Vergleich einzelner Tage.

Warum kann ich meine Stirn nach Botox noch bewegen?

Das muss nicht bedeuten, dass die Behandlung nicht funktioniert hat. Eine gewisse Restbewegung kann bewusst erhalten bleiben, um ein natürliches Ergebnis zu erreichen.

Wann sollte ich kontrollieren lassen, ob genug Botox verwendet wurde?

Eine sinnvolle Beurteilung ist normalerweise erst möglich, nachdem sich die Wirkung vollständig entwickelt hat – also ungefähr nach 10 bis 14 Tagen.

Wann darf nachbehandelt werden?

Ob überhaupt eine Anpassung notwendig ist, sollte erst nach vollständiger Wirkungsentwicklung beurteilt werden. Eine verbleibende Bewegung bedeutet nicht automatisch, dass nachbehandelt werden muss.

Wie lange hält Botox an Stirn und Zornesfalte?

Die Wirkung hält typischerweise ungefähr 3 bis 6 Monate. Die genaue Dauer hängt von Region, Muskelstärke und individuellen Faktoren ab. 

Werden tiefe Falten nach Botox vollständig verschwinden?

Nicht zwangsläufig. Bei bereits stark eingeprägten statischen Linien kann die Muskelbewegung deutlich reduziert sein, während eine Restfalte weiterhin sichtbar bleibt.

Sieht Botox nach 14 Tagen natürlicher aus als nach den ersten Tagen?

Die Wirkung entwickelt sich schrittweise. Deshalb sollte das Ergebnis erst nach vollständiger Wirkungsentwicklung beurteilt werden. Dann lässt sich zuverlässiger einschätzen, wie harmonisch sich die Behandlung in die individuelle Mimik einfügt.

Fazit: Geduld in den ersten 10 bis 14 Tagen

Nach Botox gegen Stirnfalten oder die Zornesfalte ist das Ergebnis nicht sofort sichtbar.

Erste Veränderungen zeigen sich meist nach wenigen Tagen. Das vollständige Ergebnis entwickelt sich in der Regel innerhalb von ungefähr 10 bis 14 Tagen.

In den ersten Tagen kann die Muskulatur deshalb noch relativ aktiv sein. Auch kleine Unterschiede zwischen beiden Seiten sollten nicht vorschnell beurteilt werden.

Besonders wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen Muskelbewegung und bereits eingeprägten Hautfalten. Botox reduziert die Aktivität der verantwortlichen Muskulatur. Eine tiefe statische Linie kann jedoch länger sichtbar bleiben.

Das Ziel einer sorgfältig geplanten Behandlung ist nicht eine vollkommen bewegungslose Stirn, sondern ein frischer, entspannter und natürlicher Gesichtsausdruck.

Botox in Salzburg: Stirnfalten und Zornesfalte individuell behandeln

Wenn Sie wissen möchten, ob Botox in Salzburg für Ihre Stirnfalten oder Zornesfalte sinnvoll ist, finden Sie auf der Leistungsseite weitere Informationen zu Behandlungszonen, Ablauf, Wirkung, Haltbarkeit, Preisen und persönlicher Beratung.

Weitere Informationen zur Dauer des Ergebnisses finden Sie im Beitrag Wie lange hält Botox wirklich?.

Wenn Sie unsicher sind, ob bei Ihren Falten eher Botox oder ein Filler infrage kommt, lesen Sie außerdem Botox oder Hyaluron – was hilft bei welchen Falten?.

Zur Botox-Behandlung in Salzburg