Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Individuelle Beurteilung von Hautqualität und Gesichtsanatomie
Hyaluronbasierte Hautqualitätsbehandlungen
Natürliche Ergebnisse ohne gezielten Volumenaufbau
Skinbooster-Behandlung beim Facharzt in Salzburg
Nicht jede Behandlung mit Hyaluronsäure dient dazu, Lippen aufzubauen, Wangen zu konturieren oder Falten aufzufüllen.
Skinbooster verfolgen ein anderes Ziel: Die Behandlung soll vor allem die Qualität und Hydration der Haut unterstützen, ohne einzelne Gesichtspartien deutlich zu vergrößern oder zu verändern.
Welche Art der Hyaluronsäure sinnvoll ist, hängt jedoch wesentlich von Hautzustand, Behandlungsregion und gewünschtem Ergebnis ab.
Die Behandlung erfolgt persönlich durch Dr. Peter Pumberger, Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie.
Was sind Skinbooster?
Skinbooster sind injizierbare Behandlungen auf Basis von Hyaluronsäure, bei denen die Verbesserung der Hautqualität stärker im Vordergrund steht als ein gezielter Volumenaufbau.
Hyaluronsäure kann Wasser binden und spielt auch natürlicherweise eine wichtige Rolle in der extrazellulären Matrix der Haut.
Je nach verwendetem Präparat können Skinbooster insbesondere darauf abzielen:
- die Hautfeuchtigkeit zu unterstützen
- einen frischeren Hautcharakter zu erreichen
- feine oberflächliche Knitterfältchen zu verbessern
- die Haut insgesamt glatter und gepflegter wirken zu lassen
- Elastizität und Gewebequalität zu unterstützen
Skinbooster sind dabei keine einheitliche Produktgruppe. Zusammensetzung, Konzentration, Vernetzung und Injektionstechnik unterscheiden sich teilweise deutlich.
Deshalb sollte die Entscheidung nicht allein danach getroffen werden, welcher Produktname gerade bekannt ist.
Profhilo® in Salzburg – was ist das Besondere?
Profhilo® ist eine injizierbare Hyaluronsäure-basierte Behandlung, die häufig im Zusammenhang mit Skinboostern genannt wird, sich konzeptionell aber von klassischen Volumenfillern und vielen traditionellen Skinboostern unterscheidet.
Der Hersteller verwendet sogenannte Hybrid Cooperative Complexes aus hoch- und niedermolekularer Hyaluronsäure. Die Stabilisierung erfolgt über ein thermisches Herstellungsverfahren ohne chemische Crosslinking-Agentien. IBSA bezeichnet den Behandlungsansatz als Bioremodelling.
Im Vordergrund steht deshalb nicht:
„Hier fehlt Volumen, also füllen wir es auf.“
Sondern eher:
eine flächigere Unterstützung von Hautqualität, Hydration und Elastizität.
Gerade das macht Profhilo® für Patientinnen und Patienten interessant, die sich eine Hautauffrischung wünschen, ohne eine sichtbare Veränderung der Gesichtskonturen anzustreben.
Ist Profhilo® ein Filler?
Nicht im klassischen Sinn.
Auch Profhilo® basiert auf Hyaluronsäure. Die Behandlungslogik unterscheidet sich jedoch von einem klassischen Dermalfiller.
Mit einem klassischen Hyaluron-Filler können beispielsweise:
- Wangen aufgebaut
- Lippen geformt
- ein Kinn definiert
- eine Jawline unterstützt
- bestimmte Falten gezielt behandelt
werden.
Profhilo® wird dagegen nicht primär eingesetzt, um eine bestimmte Region strukturell aufzufüllen.
Wenn Volumen oder Kontur das eigentliche Behandlungsziel sind, finden Sie weitere Informationen unter Hyaluron in Salzburg.
Skinbooster oder Profhilo® – was ist der Unterschied?
Der Begriff Skinbooster beschreibt eher ein Behandlungskonzept als ein einzelnes Produkt.
Klassische Skinbooster werden meist in mehreren kleinen Depots beziehungsweise flächig in die Haut eingebracht und zielen vor allem auf Hydration und Hautqualität.
Profhilo® besitzt dagegen eine eigene Produkttechnologie und wird nach spezifischen Injektionskonzepten eingesetzt.
Vereinfacht:
klassischer Skinbooster
→ Hautfeuchtigkeit und Hautqualität
Profhilo®
→ ebenfalls Hautqualität, zusätzlich als Bioremodelling-Konzept zur Unterstützung von Elastizität und Gewebebeschaffenheit positioniert
klassischer Hyaluron-Filler
→ Volumen, Kontur und gezielte strukturelle Veränderung
Welche Variante tatsächlich besser passt, hängt nicht vom Trendnamen ab, sondern vom Befund und Behandlungsziel.
Für wen kann eine Skinbooster-Behandlung sinnvoll sein?
Eine Behandlung kann insbesondere interessant sein, wenn:
- die Haut trockener oder weniger prall wirkt
- die Haut an Frische verloren hat
- feine Knitterfältchen auffallen
- eine dezente Verbesserung der Hautqualität gewünscht wird
- bewusst kein stärkerer Volumenaufbau gewünscht wird
- Gesicht oder Hals insgesamt frischer wirken sollen
- möglichst wenig Veränderung der natürlichen Gesichtszüge gewünscht ist
Skinbooster sind dagegen keine Lösung für jede Form der Hautalterung.
Bei ausgeprägtem Volumenverlust, tieferen Falten, deutlicher Gewebeerschlaffung oder strukturellen Hautveränderungen können andere Verfahren sinnvoller sein.
Welche Ergebnisse sind realistisch?
Das Ziel einer Skinbooster-Behandlung ist normalerweise keine dramatische Veränderung.
Die Haut kann im Verlauf:
- hydratisierter
- glatter
- frischer
- elastischer
- insgesamt gepflegter
wirken.
Profhilo® wurde in klinischen Untersuchungen unter anderem hinsichtlich Hydration, Elastizität, Hautdichte und Hautlaxität untersucht. Eine aktuelle systematische Übersicht über neun Studien mit insgesamt 278 Teilnehmern fand Verbesserungen beziehungsweise Trends zur Verbesserung verschiedener Hautqualitätsparameter. Die vorhandene Evidenz ist allerdings wesentlich kleiner als beispielsweise bei etablierten operativen Verfahren.
Was sagt die wissenschaftliche Datenlage?
Für Profhilo® gibt es inzwischen klinische Studien zu unterschiedlichen Hautregionen.
Eine Untersuchung der Halshaut zeigte nach zwei Behandlungen im Abstand von 30 Tagen Verbesserungen bei Hautrauigkeit und Laxität.
Eine aktuelle randomisierte, placebokontrollierte Studie im perioralen Bereich zeigte Verbesserungen bei Falten und Poren. Interessanterweise war die Zunahme der gemessenen Dermisdicke gegenüber Placebo jedoch nicht überlegen, und die Patientenzufriedenheit war nicht bei allen Teilnehmerinnen hoch.
Worauf ich bei Skinboostern besonders achte
Bei Skinboostern ist für mich entscheidend, zunächst genau zu unterscheiden, was tatsächlich stört. Eine Patientin mit trockener, fein knittriger Haut benötigt eine andere Behandlung als jemand mit ausgeprägtem Volumenverlust oder deutlicher Gewebeerschlaffung.
Skinbooster oder Profhilo® sind deshalb nicht automatisch die richtige Behandlung, nur weil ein frischeres Hautbild gewünscht wird. Wenn Kontur, Volumen, mimische Falten oder ausgeprägte Hautstrukturveränderungen im Vordergrund stehen, kann eine andere Methode deutlich sinnvoller sein.
Dr. Peter Pumberger
Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Welche Bereiche können behandelt werden?
Welche Regionen sinnvoll behandelt werden können, hängt vom verwendeten Präparat und dessen vorgesehener Anwendung ab.
Besonders häufig stehen bei Hautqualitätsbehandlungen Bereiche wie:
Gesicht
Zur dezenten Verbesserung von Hautfeuchtigkeit, Elastizität und insgesamt frischerem Hautbild.
Hals
Gerade dünnere, zunehmend knittrige Halshaut kann für eine Hautqualitätsbehandlung interessant sein. Für Profhilo® existieren hierzu auch klinische Daten.
Dekolleté
Je nach verwendetem Skinbooster kann auch das Dekolleté behandelt werden, wenn Hydration und feine Hautstruktur im Vordergrund stehen.
Hände
Auch an den Händen können bestimmte Hautqualitätsbehandlungen eingesetzt werden.
Wie läuft eine Skinbooster-Behandlung ab?
1
Beratung und Hautanalyse
Zunächst werden Hautqualität, Volumenverteilung,
Gesichtsanatomie und Behandlungsziel beurteilt.
Dabei wird insbesondere geklärt:
Geht es wirklich um Hautqualität – oder eigentlich um Volumen, Falten, Kontur oder Gewebeerschlaffung?
2
Auswahl der Behandlung
Anschließend wird entschieden, ob ein Skinbooster beziehungsweise Profhilo® sinnvoll ist oder eine andere Behandlung besser zum Ziel passt.
3
Injektion
Das Produkt wird entsprechend der vorgesehenen Technik in ausgewählte Punkte beziehungsweise Hautregionen injiziert.
Art, Tiefe und Verteilung der Injektionen hängen vom eingesetzten Produkt ab.
4
Nachsorge
Nach der Behandlung erhalten Sie individuelle Empfehlungen für die ersten Stunden und Tage.
Wie viele Behandlungen sind bei Profhilo® notwendig?
Ein häufig verwendetes Profhilo®-Behandlungskonzept besteht aus zwei Sitzungen im Abstand von ungefähr vier Wochen.
Auch mehrere klinische Untersuchungen verwendeten zwei Behandlungen im Abstand von 30 Tagen.
Das bedeutet aber nicht, dass jede Patientin automatisch exakt dasselbe Schema benötigt.
Ob und wann anschließend eine Auffrischung sinnvoll ist, hängt von:
- Hautzustand
- Alter
- Behandlungsregion
- gewünschtem Ergebnis
- individueller Reaktion
ab.
Wann sieht man einen Effekt?
Nach der Injektion kann zunächst allein durch das eingebrachte Material und vorübergehende lokale Schwellung eine Veränderung sichtbar sein.
Das eigentliche Ergebnis sollte jedoch nicht direkt nach der Behandlung beurteilt werden.
Die Hautqualität entwickelt sich eher über die folgenden Wochen.
Gerade bei Profhilo® ist deshalb ein subtiler und schrittweiser Effekt realistischer als eine unmittelbar starke Veränderung.
Wie lange hält das Ergebnis?
Skinbooster und Profhilo® erzeugen kein dauerhaftes Ergebnis.
Wie lange die Veränderung wahrgenommen wird, hängt unter anderem von:
- Produkt
- Behandlungsserie
- Hautqualität
- Alter
- Stoffwechsel
- Region
- Lebensstil
ab.
Gibt es Ausfallzeit?
Die Behandlung verursacht normalerweise keine längere klassische Ausfallzeit.
Unmittelbar nach den Injektionen können jedoch kleine sichtbare Erhebungen beziehungsweise Injektionspunkte vorhanden sein.
Außerdem sind vorübergehend möglich:
- Rötung
- Schwellung
- Druckempfindlichkeit
- kleine Blutergüsse
- Spannungsgefühl
Diese Veränderungen bilden sich üblicherweise wieder zurück.
Risiken und Sicherheit bei Skinboostern
Auch eine Skinbooster-Behandlung ist eine medizinische Injektionsbehandlung und nicht mit einer kosmetischen Gesichtsbehandlung gleichzusetzen.
Mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen können je nach Produkt und Region unter anderem sein:
- Schwellung
- Rötung
- Hämatome
- Schmerzen beziehungsweise Druckempfindlichkeit
- vorübergehende Knoten oder Unebenheiten
- Entzündungsreaktionen
- Infektion
- selten länger anhaltende Reaktionen
Bei Hyaluronsäure-Injektionen sind außerdem seltene, aber potenziell schwerwiegende vaskuläre Komplikationen beschrieben. Die genaue Risikokonstellation hängt von Produkt, Anatomie, Region und Injektionstechnik ab.
Deshalb gehören für mich Kenntnis der Anatomie, richtige Indikationsstellung und ein klarer Umgang mit möglichen Komplikationen zu jeder ästhetischen Injektionsbehandlung.
Skinbooster oder klassisches Hyaluron?
Wenn vor allem Hautqualität + Hydration gewünscht sind, kann ein Skinbooster sinnvoll sein.
Wenn dagegen Volumen + Kontur + gezielte strukturelle Veränderung im Vordergrund stehen, ist klassisches Hyaluron häufig geeigneter.
Skinbooster oder Biostimulatoren?
Skinbooster und Biostimulatoren werden häufig miteinander verwechselt.
Bei Skinboostern steht eher Hydration + Hautqualität im Vordergrund.
Bei Biostimulatoren wie Sculptra® oder Radiesse® liegt der Schwerpunkt stärker auf Gewebestruktur und Kollagenstimulation.
Mehr zu den grundlegenden Unterschieden zwischen Hyaluron und Biostimulation finden Sie im Ratgeber Hyaluron oder Biostimulatoren – was ist der Unterschied?
Skinbooster oder PRP?
Beide Verfahren können eingesetzt werden, wenn Hautqualität im Vordergrund steht, verfolgen aber unterschiedliche Ansätze.
Skinbooster
Es wird ein Hyaluronsäure-basiertes Präparat injiziert, das insbesondere Hydration und Hautqualität unterstützen soll.
PRP
Bei PRP wird körpereigenes plättchenreiches Plasma verwendet. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung regenerativer Prozesse ohne ein injiziertes Hyaluronsäureprodukt.
Mehr dazu:
Skinbooster oder CO₂-Laser?
Wenn vor allem:
- Aknenarben
- deutlich größere Poren
- ausgeprägtere Fältchen
- lichtgeschädigte Haut
- unregelmäßige Hautstruktur
behandelt werden sollen, reicht eine reine Hydrationsbehandlung häufig nicht aus.
Dann kann ein fraktionierter CO₂-Laser die passendere Strategie darstellen.
Skinbooster oder Botox®?
Botox® behandelt nicht die Hautfeuchtigkeit, sondern reduziert gezielt die Aktivität bestimmter Muskeln.
Wenn beispielsweise Stirnfalten, Zornesfalte oder Krähenfüße primär durch Mimik entstehen, ist ein Skinbooster nicht die eigentliche ursächliche Behandlung.
Mehr dazu:
Botox in Salzburg
Wann reicht ein Skinbooster nicht mehr aus?
Skinbooster können die Hautqualität unterstützen, aber kein deutlich abgesunkenes Gewebe repositionieren.
Bei ausgeprägter Gewebeerschlaffung im unteren Gesicht oder Hals können deshalb operative Verfahren ein völlig anderes Ergebnis ermöglichen.
Mehr dazu:
Kosten von Skinboostern und Profhilo® in Salzburg
Die Kosten hängen vom verwendeten Produkt, der behandelten Region und dem individuellen Behandlungskonzept ab.
Bei Profhilo® wird häufig eine Behandlung als Serie mit mehreren Sitzungen geplant. Deshalb sollten bei der Kostenbetrachtung nicht nur die Kosten einer einzelnen Sitzung, sondern gegebenenfalls auch der gesamte Behandlungsplan berücksichtigt werden.
Kosten Profhilo®:
- 2ml: 350,-
- 2x 2ml in der selben Sitzung: 600,-
Aktuelle Preise finden Sie außerdem in unserer Preisliste.
Weiterführende ästhetische Behandlungen
Hyaluron
Für gezielten Volumenaufbau, Konturierung und ausgewählte statische Falten.
Biostimulatoren
Für eine stärker auf Kollagenstimulation und Gewebestruktur ausgerichtete Behandlung mit Sculptra® oder Radiesse®.
PRP
Für regenerative Hautverbesserung mit körpereigenem plättchenreichem Plasma.
CO₂-Laser
Für intensivere Hauterneuerung bei Narben, Poren, Sonnenschäden und ausgeprägteren Strukturveränderungen.
Botox
Für mimisch bedingte Falten durch gezielte Beeinflussung ausgewählter Muskeln.
Persönliche Beratung zu Skinboostern in Salzburg
Sie wünschen sich eine Verbesserung der Hautqualität, möchten aber keinen ausgeprägten Volumenaufbau oder eine sichtbar veränderte Gesichtsform?
Dr. Peter Pumberger beurteilt Hautqualität, Gesichtsanatomie und Behandlungsziel persönlich und bespricht mit Ihnen, ob ein Skinbooster beziehungsweise Profhilo® sinnvoll ist oder ob eine andere Behandlung besser zu Ihrer Ausgangssituation passt.
Im Mittelpunkt stehen eine realistische Indikationsstellung, eine natürliche Veränderung und eine individuell abgestimmte Behandlung.
